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Doodle-Freitag und Bitter/Sweet-Challenge: Mairegen

Zurzeit komme ich einfach kaum zum Posten – und auch nicht zum Zeichnen. Das echte Leben ist gerade so schön echt (und anstrengend). Aber hier sin zumindest mal zwei Zeichnungen für die Bitter/Sweet-Challenge. Ich möchte sie noch ausarbeiten und vollständig kolorieren. „Mairegen“, auf zwei Arten interpretiert.

 

Bitter/Sweet Art Challenge – Mai

Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr es sicher schon mitbekommen: Heute startet die Bitter/Sweet Art Challenge! 

Ursprünglich war sie als privates Projekt geplant, aber gemeinsam macht es einfach mehr Spaß – und man kann sich gegenseitig motivieren ^^ Hier sind alle Infos und die Themen für Mai!

Das Ziel

Schaffe zwei Werke zum selben Thema – eins düster/gruselig/melancholisch, eins süß/fröhlich/leichtherzig. Spiel mit unterschiedlichen Stilen und zeige, dass man ein Thema auf viele Arten interpretieren kann. Zeichne z.B. eine Horrorszene und ein Kindermärchen,

Liebe Verlage: Aus Macht folgt Verantwortung

Auf Twitter gab es gestern eine sehr konstruktive literarische Diskussion zum Thema „Rape Fiction“. Das sind „Liebes“romane, die ein höchst problematisches Frauen- und Beziehungsbild vermitteln und erzwungenen Sex zu roher Romantik verklären. Diese Bücher schwimmen im Fahrwasser von „50 Shades of Grey“ und scheinen sich auch ihren Weg in die Jugendliteratur zu bahnen. „Twilight“ zeigt zumindest Ansätze davon.

Vorab: Ich lese normalerweise kein Romance, aber ich habe mir damals 50SoG angetan, weil ich den Hype verstehen wollte. (Ich verstehe ihn bis heute nicht.) „Trinity“,

Doodle-Freitag: Nymphe

Diesmal gibt´s wieder eine Zeichnung, die ohne Challenge-Vorgaben entstanden ist, sondern einfach aus dem Bauch heraus. Daraus will ich auf jeden Fall noch ein vollständig koloriertes Artwork machen.

A propos „Artwork“: Ich hasse solche denglischen Begriffe eigentlich. Es gibt jedoch zwei Gründe, warum ich dieses benutze:

  1. Das deutsche Wort „Kunstwerk“ klingt so abgehoben. Eigentlich dämlich, aber da muss ich wohl ein bisschen selbstbewusster werden. Ist ja schließlich ein Kunstwerk ^^
  2. Digital Art bzw. Artwork ist schon ein feststehender Begriff und bringt vor allem für die Sichtbarkeit des Blogbeitrags Vorteile.

Künstler brauchen Freiraum – und Mutmacher

Ich habe wahnsinniges Glück. Das weiß ich schon lange, aber es ist höchste Zeit, dass ich es offen sage. Ich habe gerade in den letzten Tagen wieder einiges gelesen, was mir bewusst macht, dass ich in einer Filterblase voller Glitzer, Flausch und Geborgenheit lebe. Mir war nicht bewusst, auf wie viel Ablehnung und Widerstand viele Autoren und andere Künstler tagtäglich stoßen, auch in ihrem engsten Umfeld. Sie müssen sich mit Zweifeln, Kritik, Spott und offenen Anfeindungen herumschlagen.

„Du wirst doch eh keinen Erfolg haben!“

Mit der Charaktermatrix vielschichtige Figuren entwerfen

Wie gut kennt ihr eigentlich eure Romanfiguren?  Habt ihr nur eine ungefähre Ahnung, wie sie ticken oder wisst ihr über all ihre verborgenen Ängste und Probleme Bescheid? Einigen reicht es am Anfang, ihre Figuren nur grob zu skizzieren und zu schauen, wie sie sich entwickeln. Aber spätestens nach Abschluss der Rohfassung sollte man sie in- und auswendig kennen.

Ich nehme meine Hauptfiguren einmal komplett auseinander, bevor ich mit dem Schreiben anfange. Klar, die verändern sich noch, aber mir hilft ein fundiertes Charakterdesign, um den Einstieg in meine Geschichte zu finden.

Doodle-Freitag: Moleskine Art

Ich habe jetzt auch so ein fancy Moleskine Sketchbook ^^ Ich wollte keine hässliche Ringbindung mehr und auch keine fliegenden Blätter, die in der Schublade verstauben. Ein kleines Büchlein kann man ins Regal stellen und immer mal wieder durchblättern. Bisher bin ich mit der Papierqualität ziemlich zufrieden. Liner funktionieren problemlos, Aquarellstifte bedingt. Das Papier wellt sich ein bisschen, aber es hält sich noch im Rahmen. Copic Marker habe ich noch nicht getestet, fürchte aber, die drücken sich durch. Da bleibe ich lieber beim echten Markerpapier.

 

Cosplayer unter Hochliteraten: Gelebte Kunstfreiheit

Lieber Carsten Otte,

in Ihrer Bilanz der Leipziger Buchmesse beklagen Sie sich über das „heterogene Konzept“ und insbesondere über jugendliche Cosplayer, die das erhabene, ernsthafte Messebild stören.

Literarische und politische Diskussionen, emphatische Appelle für die Meinungsfreiheit, berührende Wortmeldungen von Schriftstellern, die unter Zensur und Zumutungen von diktatorischen Regimen zu leiden haben, passen nicht zum Klamauk und kulturindustriellen Hokuspokus der parallel stattfindenden Manga-Convention.

Doch, sie passen sogar sehr gut dazu. Denn dieses Nebeneinander von Ernsthaftigkeit und Spaß ist ein sichtbares,

Doodle-Freitag: Die März-Zeichnungen

Sie sehen: Die erste wöchentliche Rubrik der Fantastronautin ^^ Jeden Freitag poste ich gesammelt meine Zeichnungen der vergangenen Woche. Ich habe mir das Ziel gesetzt, jeden Tag zu zeichnen, auch wenn es einfache Skizzen mit Fehlern sind. Viele Bilder sind im Rahmen einer täglichen Zeichen-Challenge entstanden. Nicht alles ist postenswert (was für ein Wort…) und gerade habe ich auch ein paar Tage Pause gemacht, deshalb sind es nicht unbedingt jeden Freitag sieben Bilder.

Ihr findet meine Zeichnungen übrigens auch im Skizzenbuch und auf Instagram.

Großes Kino im Prolog

„Nur Hobbyautoren und Selfpublisher schreiben Prologe!“ Über solche Aussagen stolpert man öfter, wenn man auf Schreibwebsites herumstöbert. Das Naserümpfen und Augenrollen des Verfassers bekommt man per Kopfkino mitgeliefert. Mal davon abgesehen, dass Schreiben ein wunderbares Hobby ist und ein Verlag noch lange kein Qualitätsmerkmal: warum sind Prologe mittlerweile so verpönt? Sie können durchaus ein guter Einstieg in ein Buch sein.

Weiter geht´s nach dem Infodump

Vielleicht haben Prologe so einen schlechten Ruf, weil viele Literaturfreunde – zu Recht – mit Schrecken an die Einleitungen ihrer Germanistik-Hausarbeiten zurückdenken.

Schreibratgeber-Overkill

„Hier wird der Schlussstrich gezogen! Bis hierher und nicht weiter!“ (Jean-Luc Picard, Star Trek VIII – Der erste Kontakt)

Der Einstieg ist ein bisschen dramatisch, aber genauso fühle ich mich gerade. Seit Monaten lese ich Schreibratgeber und stöbere in Tutorials, um die perfekte Schreibstrategie zu finden. Figurenentwicklung, Schneeflockenmethode, Heldenreise, Charakterbögen…  das ist alles so wahnsinnig interessant und mein Kopf ist voll mit tollen Tipps. Theoretisch könnte ich einen Vorzeigeroman schreiben. Praktisch komme ich vor lauter Schreibratgeberlektüre kaum zum Schreiben (und zum Prosa-Lesen).

Geburt einer Muse

#wirsindtraumfänger Tag 6: Eine inspirirende Geschichte.

Ich nutze das 6. Thema der Challenge „Wir sind Traumfänger“ einfach mal, um dieses Blog offiziell zu eröffnen. Es ist zwar noch eine Baustelle, aber in 140 Zeichen kriege ich diese Geschichte nicht unter. Also: Willkommen im Rohbau meines neuen Blogs 🙂

 

An einem Junimorgen wurde eine Muse geboren.

Ein winziges, mageres Wesen mit klugen, schwarzen Augen und goldenen Haaren. Umgeben von Kabeln, Schläuchen und blinkenden Lichtern lag es am uninspirierendsten Ort, den man sich nur vorstellen kann.